Korfu
Die Stadt Korfu (offiziell Kerkyra) ist die Hauptstadt der
gleichnamigen griechischen Insel Korfu. Ca. 590 v. Chr wurde im antiken Kerkyra der Artemis-Tempel erbaut,
von dem nur noch wenige Reste erhalten sind. Korfu unterwarf sich als erste griechische Stadt 229 v. Chr.
dem Römischen Reich. 1204 wurde Korfu Teil der Republik Venedig. 1716 erfolgte eine Belagerung durch osmanische Truppen,
die von Johann Matthias von der Schulenburg, der in venezianischen Diensten stand, erfolgreich abgewehrt wurde.
1815 wurde Korfu zur Hauptstadt der unabhängigen Ionischen Inselrepublik - die 1824 gegründete Ionische Universität
ist die älteste der neuzeitlichen griechischen Universitäten. Im Jahr 1864 kam Korfu schließlich zu Griechenland.
2007 wurde die Altstadt von Korfu in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
In der griechischen Mythologie ist Korfu die Insel Scheria.
Den griechischen Namen Kerkyra erhielt die Insel der Sage nach von der Nymphe Gorgyra (auch Kerkyra), die vom Meeresgott Poseidon auf die Insel gebracht wurde.
Phaiakas, das Kind dieser Verbindung, war demnach der Ahnherr der Phaiaken.
Die Phaiaken gelten als gastfreundlich. Unter König Alkinoos und Prinzessin Nausikaa
nehmen sie z.B. einen zunächst unbekannten Fremdling auf, der sich im Laufe des
Gastmahls als Odysseus zu erkennen gibt und die Geschichte seiner Irrfahrten erzählt.
Auch Medea und Iason finden auf ihrer Flucht aus Kolchis auf Scheria Unterschlupf.
Überfahrt Korfu - Sivota Mourtos (20 sm)
Nach einer kurzen Einweisung durch unseren Skipper Christian legten wir in Korfu von
der Marina Naok ab und stachen in See. Unsere erste Überfahrt verlief ruhig und
nur mit mässigem Wind.
In einer kleinen versteckten Bucht haben wir das erste
Mal im türkisfarbenen Wasser gebadet.
Sivota hat einen kleinen romantischen Fischerhafen mit Blick auf die vorgelagerten
grünen Inseln.
Die beiden schönsten Inseln sind die Bella Vraka und die Insel vom Heiligen Nicolas.
In Sivota und Umgebung gibt es viele kleine Sandstrände zum schwimmen, ausruhen und erholen.
In der exotischen Bucht von Pishina ist ein Teil des berühmten Filmes die "Blaue Lagune" gefilmt wurden.
Sivota - Paxos Gaios (15 sm)
Paxos (auch Paxi oder Paxoi) ist ist die kleinste unter den Hauptinseln dieser Inselgruppe.
Paxos ist etwa 10 Kilometer lang und nur an wenigen Stellen breiter als zwei Kilometer. Die höchste Erhebung der etwa 19 Quadratkilometer großen Insel ist 248 Meter hoch.
Gut die Hälfte der etwa 3000 Einwohner lebt im Hauptort Gaios, im Südwesten der Insel.
Im durch die zwei vorgelagerten Inselchen Panaghia und Agios Nikolaos gut geschützten Hafen legen die Fähren aus Italien, Korfu und Igoumenitsa an.
Der Sage nach hat Poseidon mit seinem Dreizack die Insel von der Südspitze Korfus abgetrennt, um ein geschütztes Liebesnest für sich und seine Geliebte Amphitrite zu schaffen. Deshalb ist der Dreizack auch das Emblem der Insel.
Ab 1797 teilt Paxos das Schicksal der anderen Ionischen Inseln. Nach einer kurzen französischen Besetzung wurden es 1799 von Russen und Osmanen erobert. Zar Paul I. bildete aus den Inseln die Republik der Sieben vereinigten Inseln. Während der Napoleonischen Kriege wurden die Inseln erst von den Franzosen (1806) -, später von den Briten (1809/1810) besetzt.
Diese wandelten sie 1815 als Vereinigter Staat der Sieben Ionischen Inseln in einen unabhängigen Staat unter britischem Protektorat um. Die Bewohner von Paxos nahmen sehr intensiv am griechischen Freiheitskampf teil.
Auf Paxos besonders verehrt wird Georgios Anemogiannis, Tipp Queen Mary 2der im Alter von 23 Jahren als Kapitän eines kleinen Schlachtschiffes vor Naupaktos fiel. 1864 kam Paxos mit den anderen Ionischen Inseln auf Wunsch der Bevölkerung und nach einer entsprechenden Abstimmung des ionischen Parlaments an Griechenland.
In den Gewässern um Paxos fanden einige bedeutende Seeschlachten statt, so die Schlacht zwischen Korinth und Kerkyra 432 v., die bis zu diesem Datum größte Seeschlacht in der antiken Welt.
Die Okkupation Korfus und der Nachbarinseln durch illyrische Piraten 229 v. führte zu den ersten direkten Interventionen Roms in griechische Belange.
31 v. sollen die fliehenden Marcus Antonius und Cleopatra nach der verlorenen Seeschlacht bei Actium sich einige Tage im engen Hafen von Gaios aufgehalten haben.
Paxos - Lefkada Stadt (30 sm)
Lefkas auch Lefkada genannt, ist eine Insel im Ionischen Meer, die über eine Drehbrücke mit dem Festland verbunden ist. Das Küstenbild ist abwechslungsreich, schöne Strände werden von Zypressen und Olivenbäumen gesäumt, Steilküsten von romantischen Buchten unterbrochen.
Lefkas ist schon seit prähistorischer Zeit besiedelt. Sie liegt nordwestlich der Halbinsel Peloponnes (Morea) und nördlich der Insel Kefalonia im ionischen Meer und gehört heute zu Griechenland.
Im Mittelalter war Lefkas zunächst ein Flottenstützpunkt und gehörte zum byzantinischen Reich. 
Der italienische Name Santa Maura leitet sich vom gleichnamigen mittelalterlichen Kastell der gleichnamigen Inselhauptstadt Lefkas ab, das hier von der italienischen Herrscherfamilie Tocco errichtet wurde. Die Türken hielten die Insel, als einzige der Ionischen Inseln, längere Zeit besetzt und zwar von 1479 bis 1502 und von 1504 bis 1684 und nochmals kurzzeitig von 1715 bis 1716.
Die Insel wurde durch eine Gegenoffensive von Feldmarschall Johann Matthias von der Schulenburg, der kurz zuvor die türkische Belagerung von Korfu aufgehoben hatte, 1716 für die Republik Venedig zurückerobert, die es seit 1684 und endlich bis 1797 in Besitz hatte. 1864 wurde Lefkas mit dem Königreich Griechenland vereinigt.

Lefkada Stadt - Nidri (8 sm)
Nidri ist der größte Erholungsort der Insel und hat einen reizenden Hafen zum eindrucksvollen Eingangs der Vylcho Bucht. Gegenüber sieht man direkt auf die Insel Skorpios des Milliardärs Aristoteles Onassis.
Am Hafen sind zahlreiche Tavernen mit Blick auf den Hafen.
Einen Ausflug wert ist der Vafkeri Wasserfall in einer Schlucht bei Nidri. Zu Fuß erreichen wir nach ca. 45 Minuten die Wasserfällen im Inland. Baden ist möglich, aber Achtung: Das Wasser ist natürlich eiskalt... aber sehr erfrischend!

Lefkada - Vathi/ Ithaka (20 sm)
Für heute ist Sturm mit einer Stärke von 7- 8 vorhergesagt.
Wir ziehen unsere Rettungswesten an und fahren raus. Die Wellen schäumen und der Wind heult.
Es macht riesigen Spaß!
Ithaka ist eine Inseln vor der Westküste Griechenlands. Sie hat eine Fläche von 96 km². Höchste Erhebung ist der Niritos mit 809 m. Hauptort und wichtigster Hafen ist Vathi. Große Teile der Insel wurden 1953 bei einem Erdbeben zerstört. Die Insel ist heute mit der Fähre von Lefkada und Kephalonia aus zu erreichen.
Ithaka ist die legendäre Heimat des Odysseus. Schliemann glaubte, auf dem Berg Aetos den Palast des Odysseus entdeckt zu haben, weil sich einige Ortsbeschreibungen Homers mit der Landschaft in Deckung bringen lassen und der Gipfel mit einer ausgedehnten kyklopischen Mauer befestigt ist, was auf eine mykenische Siedlung schließen lässt.
Aufgrund des stürmischen Wetters sind viele Schiffe im Hafen geblieben. Wir haben daher leider keinen Anlegeplatz direkt im Hafen bekommen. Also haben wir die Carmen an einer Tonne mitten im Hafenbereich festgemacht.
Abendessen haben wir heute an Bord gekocht - Penne und Tomatensoße.
Am Abend nahm der Seegang zu. Der Wind frischte wieder auf. Gegen 22:45 Uhr lief die Carmen heftig auf die Tonne auf. Unser Skipper ordnete den sofortigen Aufbruch an.
Mit viel Glück haben wir schliesslich doch noch einen guten Liegeplatz im Hafen gefunden.
Vathi/ Ithaka - Poros/ Kefalonia (18 sm)
Kephallonia ist eine griechische Insel am Ausgang des Golfs von Patras. Sie ist mit 688.8 km² die größte der ionischen Inseln, die nahe Sageninsel Ithaka ist die kleinste.
Die Insel hat nach vielen Jahren der Landflucht nun eine starke Bevölkerungszunahme durch Zuwanderung zu verzeichnen Heute wohnen etwa 40.000 Einwohner auf Kephallonia. Der wichtigste Ort auf der Insel ist Argostoli an der Südwest-Küste. Die höchste Erhebung ist der Berg Ainos mit 1.628 m über NN.
Man vermutet, dass Kephalloniá mit der in der Odyssee zum Besitz des Odysseus gerechneten Insel Same übereinstimmt. Aus der mykenischen Zeit sind Funde überliefert. Im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. gehörte die Insel zum Einflussbereich von Korinth, wurde aber um 375 v. Chr. durch den Feldherrn Timotheus zum Anschluss an den athenisch dominierten Attischen Seebund gezwungen. In der Antike lagen auf der Insel vier Städte: Pali, Sami, Prinni und Krani (Tetrapolis). Kephallonia war in der Antike eine wichtige Station auf dem Weg von Sizilien und Italien nach Griechenland.
Wir haben uns zwei Roller gemietet und wollen damit zur Melissani Höhle fahren. Tipp: Gokart und Gokarts Shop
So ein Spaß!
Kurzer Badestopp in Sami
Melissani Höhle
Die Melissani Höhle befindet sich in Karavomilos, ein kleiner Dorf in der Nähe von Sami. Vor vielen tausenden Jahren stürzte ein Stück der Höhlendecke ein, so dass ein Loch von 30 x 50 m entstand. Die durch dieses Loch einfallende Sonne bringt in dem glassklaren Wasser wunderbare und einzigartige Farbenspiele hervor. Mit einem Ruderboot wird der Besucher ins Innere der Höhle gefahren. Der See wird von Süsswasserquellen bei Argostoli, auf der anderen Seite der Insel gespeist. Der Wasser verschwindet hier in tiefen Felsspalten, durchquerrt unterirdisch die Insel und tritt bei Sami wieder aus. Das Verrückte ist dass der Austrittsort 50m höher als die Quellen liegt.
Auf Kephalonia wird der leichte und fruchtige Robola-Wein erzeugt. Einer Sage nach, soll Kephalos der Sohn des Götterboten Hermes und Namenspatron der Insel unter Obhut des Weingott Dionysos die Weinsorte nach Kephalonia gebracht haben. Es gilt jedoch als wahrscheinlich das die Sorte vor ca. 400 Jahre aus Italien eingeführt wurde (wo sie jedoch nicht mehr existiert). Angebaut wird der Robola von den Winzern der Kooperative Agios Gerasimos (in der Nähe des gleichnamigen Klosters).
Poros/ Kefalonia - Agios Nikolaos/ Zakynthos (30 sm + 12 sm)
Badespaß im türkisfarbenen Ionischen Meer

Der Wind fegt und da wir in diesem kleinen Hafen längseits festgemacht haben, schwankt die Carmen bedrohlich hin und her.
Der Wind frischt immer mehr auf.
Gegen 02:00 Uhr morgens werden wir von einem Fischer informiert, das ein heftiger Sturm aufzieht.
Wir beschliessen noch in dieser nacht den Hafen von Zakynthos Stadt anzulaufen.
Bei stürmischer See fahren wir mit Positionslichtern in die Nacht. Die Carmen schaukelt bedrohlich in den Wellen. Gegen 04:30 Uhr kommen wir im Hafen von Zakynthos Stadt an.
Zakynthos ist mit einer Fläche von ca. 410 km² nach Korfu und Kephalonia die drittgrößte und südlichste der Ionischen Inseln. Sie hat ca. 38.000 Einwohner. Hauptort ist die gleichnamige Stadt Zakynthos.
Zakynthos wurde viele Jahrhunderte von den Venezianern beherrscht, die die Insel "Fior di Levante" (Blume des Ostens) nannten. Die Einwohner nennen Zakynthos liebevoll "Zante".
Zakynthos hieß im Altertum ursprünglich Hyria und hatte aus der Peloponnes eingewanderte Achäer zu Bewohnern, die auf der Ostseite die einzige gleichnamige Stadt gründeten.
Zakynthos Stadt - Sami/ Kefalonia ( 57 sm)
Bei Beginn der Überfahrt haben wir mässigen Wind .
Gegen Nachmittag frischt es merklich auf und wir segeln hart am Wind über's Meer.
Inzwischen klappen fast alle Wendemanöver und unser Skipper ist mit seiner Crew zufrieden.
Sami - Fiskardo/ Kefalonia (18 sm)
Fiskardo, die nördlichste Stadt auf der Insel, ist der Juwel in der Krone von Kefalonia. Pastellfarbene Venezianische Gebäude sehen dort auf den Fischer herab, der seine Netze für den nächsten Fang vorbereitet und Reihen voller Boote liegen am L-förmigen Ufer an.
Durch das Erdbeben 1953 wurde vieles der kefalonischen alten Architektur zerstort, ausser Fiskardo, welches diesem entging, weil das Beben von den Kalkstein absorbiert wurde, auf dem sich die Stadt befindet. An der Spitze des Hafens gibt es ein kleines Museum, mit Bilder vom Ort, die dessen Entwicklung zeigen.
Fiskardo/ Kefalonia - Lygia/ Lefkada (34 sm)
Für heute sind eine Windstärke von 5 - 6 und teilweise Böen von 7 - 8 angesagt.
Aber so schlimm ist es dann doch nicht.
Nach einem kurzen Badestopp fahren wir weiter in Richtung Lefkada.
In diesen Höhlen haben sich im 2. Weltkrieg deutsche U-Boote versteckt.
Von kleineren Booten können die Höhlen noch befahren werden.
Das Leben verläuft in Lygia langsamer, als wo anders.
Es gibt eine einzelne Hauptstraße mit einigen Tavernas, die auf den kleinen Fischerhafen blicken lassen. Von hier kann mann herüber zum Festland und zum Schloß Agio Giorgio schauen.Umgeben ist Lygia von Kiefern und vielen Olivenhainen.
Lygia/ Lefkada - Parga (44 sm)
Heute ist der Wind sehr stürmisch und wir haben mit vielen Böen zu kämpfen.
Parga (altgriech.: Hypargos) ist ein etwa 2.500 Einwohner zählender Ort an der griechischen Festland - Westküste am Ionischen Meer.
Etwa 40 km südlich von der Hafenstadt Igoumenitsa und 60 km nördlich des Flughafens Preveza gelegen, ist der Ort nur durch eine Hauptstraße zu erreichen. Vor Parga liegen die beiden Inseln Paxos und Antipaxos.
Neben einigen schönen Stränden und der verwinkelten Innenstadt mit der Promenade ist die hoch über der Stadt gelegene, um das Jahr 1570 errichtete venezianische Festung mit Aussicht auf die zerklüftete Küste die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit des Ortes.
Parga - Antipaxos - Paxos (10 + 8 sm)
Andipaxos (auch Andipaxi) ist eine griechische Insel, die zur Gruppe der Ionischen Inseln gehört. Sie liegt etwa 2,5 km südlich der Insel Paxos.
Andipaxos ist etwa 4 km lang, nie viel breiter als 2 km und etwa 5 km² groß. 
Die weniger als 150 Sommerbewohner leben in Vigla, dem Hauptort der Insel. Im Winter leben dagegen weniger als die Hälfte der Einwohner auf der Insel. Im Sommer ziehen die Kiesstrände im Norden der Insel einige Touristen an, meist in Form eines Tagesausflugs mit Ausflugsbooten oder Bootstaxis, die von Gaios auf Paxos abfahren. Gästezimmer auf der Insel sind rar.
Paxos - Korfu (36 sm)
Super Segelwetter an unserem letzten Seetag. Wir queren viel und haben einen herrlichen Sonnentag mit sehr heißen Temperaturen.